Wasserschaden im Gebäude
Ursache klären, Durchfeuchtung erfassen, Sanierung kontrollieren
Nach einem Rohrbruch, einer undichten Dusche, einem Dachschaden oder eindringendem Niederschlagswasser ist die sichtbare Wasserstelle häufig nur ein Teil des Problems.
Mo–Fr 08.00 bis 18.00 Uhr · Anfragen bis 16 Uhr werden am selben Tag zurückgerufen
TÜV-SÜD-zertifizierter Gutachter · Mitglied im DGuSV
Ein Wasserschaden ist erst beherrscht, wenn die Wasserquelle sicher gestoppt ist
- Quelle bestimmenDie sichtbare nasse Stelle muss nicht der Eintrittspunkt sein.
- Ausbreitung bestimmenOberflächenmessungen allein reichen bei mehrschichtigen Bauteilen häufig nicht.
- Material bewertenMineralische Baustoffe, Holz, Gipskarton, Dämmstoffe und Bodenaufbauten reagieren auf Durchfeuchtung unterschiedlich und benötigen verschiedene …
Wo Wasserschäden in Gebäuden häufig entstehen
So sollte die Untersuchung eines Wasserschadens aufgebaut sein
| Untersuchung | Ziel |
|---|---|
| Visuelle Untersuchung | Wasserlauf, Flecken, Aufquellungen, Verformungen und Materialschäden erfassen |
| Dielektrische Messung | orientierende Feuchteverteilung an Oberflächen und Bauteilen erfassen |
| Mikrowellenmessung | tieferliegende Feuchteverteilungen vergleichend untersuchen |
| Holzfeuchtemessung | Feuchte in Holzbauteilen quantifizieren |
| Bauteilöffnung | verdeckten Aufbau und Zustand direkt kontrollieren |
| Leckageortung | aktive Wasserquelle lokalisieren |
Wann ist ein Bauteil wirklich trocken genug?
Foto-Ersteinschätzung: Ist das ein Fall für einen Gutachter?
Schicken Sie mir zwei bis drei Fotos vom Schaden und schreiben Sie dazu, seit wann er besteht und was vorher passiert ist. Ich sage Ihnen, ob sich eine Begutachtung lohnt oder ob Sie direkt den Handwerker rufen können.
- Sie schildern kurz den Schaden, Fotos helfen sehr.
- Ich melde mich am selben Werktag, bei Anfragen bis 16 Uhr.
- Sie entscheiden danach, ob eine Begutachtung vor Ort sinnvoll ist.
Kostenlos. Die Ersteinschätzung nach Fotos ist eine Orientierung, keine Begutachtung und kein Gutachten. Eine belastbare Ursachenbewertung ist nur vor Ort möglich.
Häufige Fragen
Was sollte nach einem Wasserschaden zuerst gemacht werden?
Zuerst muss die Wasserzufuhr gestoppt und gegebenenfalls eine akute elektrische oder bauliche Gefährdung ausgeschlossen werden. Danach sollten Ursache und Schadensumfang dokumentiert und die betroffenen Konstruktionen untersucht werden.
Reicht es, wenn die Wand oberflächlich wieder trocken ist?
Nein. Mehrschichtige Bauteile können innen noch deutlich feucht sein.
Wie weit kann Wasser unter Estrich laufen?
Je nach Aufbau kann sich Wasser über Randfugen, Dämm- und Ausgleichsschichten erheblich über die sichtbare Schadensstelle hinaus verteilen. Eine feste pauschale Entfernung gibt es nicht.
Muss nasse Estrichdämmung immer ausgebaut werden?
Nicht zwingend. Material, Wasserart, Schadensdauer, Verschmutzung, mikrobiologischer Zustand und technische Trocknungsmöglichkeit müssen bewertet werden.
Wie lange dauert die Trocknung nach einem Wasserschaden?
Das hängt von Baustoff, Schichtdicke, Feuchtegehalt, Konstruktion, Raumklima und Trocknungsverfahren ab. Eine pauschale Anzahl von Tagen ist fachlich nicht belastbar.
Kann ein Trocknungsgerät zu früh abgebaut werden?
Ja. Der Abschluss sollte anhand geeigneter Kontrollmessungen festgelegt werden und nicht allein nach Laufzeit oder subjektiv trockenem Eindruck.
Kann nach einem Rohrbruch Schimmel entstehen?
Ja. Länger anhaltende Feuchtigkeit kann mikrobielles Wachstum begünstigen.
Passende Themen
Grundlagen: WTA-Merkblatt 6-15-13/D, WTA-Merkblatt 6-16-19/D, objekt- und materialbezogene Mess- und Trocknungskonzepte, DIN 18534-1:2025-10, DIN 18534-2 bis -6:2025-10, Umweltbundesamt. Stand Oktober 2026.
