Die Bruttogrundfläche ist die Summe der Grundflächen aller Grundrissebenen eines Gebäudes, gemessen an den Außenmaßen. Sie umfasst also auch Wände, Keller und Dachgeschoss und ist deutlich größer als die Wohnfläche.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Sachwertverfahren werden die Normalherstellungskosten je Quadratmeter Bruttogrundfläche angesetzt. Eine genaue Ermittlung der Bruttogrundfläche ist deshalb Voraussetzung für einen nachvollziehbaren Gebäudewert.
Grundlage der Berechnung ist DIN 277. Für die Wertermittlung gelten zusätzlich die Vorgaben des Modells, auf dem die verwendeten Sachwertfaktoren beruhen.
Rechtsgrundlage: DIN 277; ImmoWertV 2021
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Stand: Oktober 2026. Die Erläuterungen sind eine fachliche Einschätzung aus Sicht des Sachverständigen und ersetzen keine anwaltliche Rechtsberatung und keine Steuerberatung.
